Deckenfest für Rettungswache Marburg gefeiert (12.10.2006)


Meilenstein für ein wichtiges Bauprojekt: Am Donnerstag, den 12. Oktober feierte der DRK Rettungsdienst Mittelhessen das Deckenfest für seinen Rettungswachen-Neubau auf dem Gelände der Stadtwerke. Vier Monate nach dem ersten Spatenstich wurden damit die Arbeiten am Rohbau abgeschlossen. Im Dezember soll das Gebäude bereits bezogen werden.

Rund 60 Gäste nahmen an der Feier teil, darunter etwa 30 Handwerker, die an diesem Tag am Bau beschäftigt waren. Auch Landrat Fischbach, Stadtwerke-Geschäftsführer Norbert Schüren, der Bundestagsabgeordnete Sören Bartol, die Landtagsabgeordneten Anne Oppermann und Frank Gotthardt waren der Einladung gefolgt, ebenso Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach, die in Vertretung für Oberbürgermeister Vaupel am Fest teilnahm.

Beim Deckenfest galt ein besonderer Dank den Handwerkern, die den schnellen Baufortschritt und die hohe Qualität durch hohen persönlichen Einsatz möglich gemacht hatten. Koordiniert wird das Bauprojekt durch das Unternehmen Christmann & Pfeifer, das als Generalunternehmer sämtliche Arbeiten bis zur Fertigstellung betreut.

Auf dem Gelände der Marburger Stadtwerke entstand in den vergangenen Monaten Seite an Seite mit der Nahverkehrshalle ein 72,5m langes Gebäude. Es nutzt das zugewiesene Gelände optimal aus und bietet im Erdgeschoss auf rund 1115m² Grundfläche Platz für eine Rettungswache mit Fahrzeughalle, einen Schulungsraum und einige Büroräume. Im Obergeschoss stehen 745m² für die Verwaltung zur Verfügung.

Mit dem geplanten Bezug des Neubaus im Dezember wird für Marburg ein neues Wachenkonzept realisiert: Die DRK-Rettungswachen Marburg-Mitte (Deutschhausstraße) und Marburg-Süd (Stephan-Niederehe-Straße) werden aufgelöst und in der neuen Wache zusammengeführt. Ergänzend wird der DRK Rettungsdienst Mittelhessen seinen Standort in der Hauptfeuerwache am Erlenring aufrechterhalten. Zusammen mit der Rettungswache der Johanniter am Afföller sind damit alle strategisch wichtigen Punkte besetzt. Durch die Anbindung an die Stadtautobahn wird sowohl in Marburg-Stadt als auch im Umland eine schnelle Erreichbarkeit von Notfällen gewährleistet sein.