Neue Rettungswache Marburg geht in Betrieb (23.12.2006)


Am heutigen Samstag um 7.00 Uhr hat der reguläre Dienstbetrieb auf der neuen DRK-Rettungswache Marburg auf dem Gelände der Stadtwerke begonnen. In der Nacht vom 22. auf den 23. Dezember hatten die Einsatzdienstmitarbeiter die Fahrzeuge von den alten Standorten Marburg-Mitte und Marburg-Süd zur neuen Wache überführt. Zum Schichtwechsel am nächsten Tag war die neue Wache dienstbereit. Bereits am 22. Dezember war die Verwaltung in das obere Stockwerk eingezogen.

Für den DRK Rettungsdienst Mittelhessen bedeutet der Neubau auf dem Gelände der Stadtwerke einen Quantensprung in der Unternehmensgeschichte. „Endlich können wir unseren Mitarbeitern angemessene Räumlichkeiten zur Verfügung stellen,“ freut sich Geschäftsführer Markus Müller. „Die Zeit der Provisorien hat nun ein Ende.“

Im neuen Gebäude werden künftig alle Verwaltungsmitarbeiter des Unternehmens auf einer Etage untergebracht sein. Auch die Abrechnungsstelle aus Biedenkopf wird künftig hier untergebracht.

 

 
















Am Tag der Wacheninbetriebnahme vor dem Neubau (v.l.n.r.): Peter Jakob (Betriebsratsvorsitzender), Stefan Fischer (Bereichsleiter Sonderdienste), Heiko Hartmann (Betriebsleiter), Reiner Kegel (Vorsitzender des Bauausschusses im Aufsichtsrat), Gerd Nienhaus (Fachdienst Rettungsdienst des Landkreises Marburg-Biedenkopf)., Markus Müller (Geschäftsführer)

In der neuen Rettungswache werden jeden Tag rund 20 Mitarbeiter gleichzeitig Dienst tun. Hier werden 13 Einsatzfahrzeuge stationiert, 10 davon sind für die täglichen Einsatzdienste vorgesehen, drei stehen als Ersatzreserve bereit. Im Bereich der Rettungswache steht eine zentrale Desinfektionseinrichtung zur Verfügung, die künftig von allen DRK-Rettungswachen im Landkreis Marburg-Biedenkopf genutzt werden soll.

Mit einem sehr engen Bauzeitenplan war der Neubau verwirklicht worden. Im Juli war erster Spatenstich, im Dezember wurde das Gebäude bezugsfertig. Dabei zählte fast jeder Tag. Unter Regie des Generalunternehmers Christmann und Pfeifer aus Breidenbach wurden eine Vielzahl von Firmen und Handwerkern beteiligt, die mit hohem Personal- und Zeitaufwand am Bau arbeiteten.