Neue Dienstkleidung wird eingeführt (01.01.2006)
Neue Normen, neue Farben, hohe Qualität: Das sind die Eckpunkte zur Einführung einer neuen Dienstkleidung für den Einsatzdienst beim DRK Rettungsdienst Mittelhessen. Ab 1. Februar sollen mit Beginn der Frühschicht um 7.00 Uhr alle Mitarbeiter nur noch die neuen dunkelblauen Hosen mit den dazu passenden leuchtrot-blauen Jacken tragen.
Für rund 165.000 € wurden 2500 Hosen und 580 Einsatzjacken mit herausnehmbarer Fleece-Innejacke neu beschafft. Für eine Gesamtumstellung gab es gute Gründe: Die alte Einsatzkleidung entspricht nicht mehr den neuen Normanforderungen für persönliche Schutzkleidung im Rettungsdienst. Auch sind neue und alte Dienstkleidung aus optischer Sicht nicht kombinierbar.
In Abstimmung mit Führungskräften, Betriebsrat und den Rettungsdienstträgern in den Landkreisen Marburg-Biedenkopf und Gießen hat sich der DRK Rettungsdienst Mittelhessen für eine qualitativ hochwertige Kleidung entschieden, die eine gute Verarbeitungsqualität und sinnvolle Details aufweist. Jacke wie Hose entsprechen den neuen Vorschriften, die Jacke ist zusätzlich durch den TÜV zertifiziert. Die neuen Kleidungsstücke werden wie bisher mit weißen Polohemden oder Sweatshirts kombiniert. Diese wurden bereits im vergangenen Jahr neu beschafft.
Auch die auf den Notarztsystemen des DRK Rettungsdienst Mittelhessen tätigen Notärzte erhalten die neue Dienstkleidung. Im Landkreis Marburg-Biedenkopf wurden bereits 60 Notärzte ausgestattet. Für den Landkreis Gießen sind die Vorplanungen noch nicht abgeschlossen.
Für die Verwertung der alten Dienstkleidung werden verschiedene Möglichkeiten geprüft. So ist unter anderem im Gespräch, alte Dienstkleidung als Spende an das rumänische Rote Kreuz weiterzugeben.
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