Rettungsdienst Mittelhessen stellt drei neue Filme vor (12. 02.2006)
Bei einer Matinee im Marburger Cineplex Kino hat der DRK Rettungsdienst Mittelhessen am Sonntag, den 12. Februar drei neue Filme vorgestellt, mit denen das Unternehmen künftig Nachwuchskräfte gewinnen will. Interessierte können kostenfreie DVDs beim Rettungsdienst bestellen. In Kürze werden die Filme auch im Internet abrufbar sein.
Beim DRK Rettungsdienst Mittelhessen sind jährlich rund 50 Plätze für Freiwilliges Soziales Jahr und Zivildienst zu besetzen. Zudem bietet das unternehmenseigene Bildungszentrum Ausbildungsgänge im Rettungsdienst an. Dafür motivierte und geeignete Interessenten zu gewinnen, hat für das Unternehmen hohe Priorität.
Drei Filme mit einer Gesamtlaufzeit von etwa 30 Minuten bieten Einblicke in das, was „Newcomer“ erwartet: So beschreibt der Film „Arbeitswelt Rettungsdienst“ den Arbeitsalltag und gibt einen Überblick über Zugangsvoraussetzungen, Anforderungen und typische Einsatzsituationen. „Interessant, vielseitig, anspruchsvoll“ ist der Titel des zweiten Films. Anhand von Einsatzsituationen und Einblicken in den Unterricht informiert er über die zweijährige Berufsausbildung zum Rettungsassistenten, die am DRK Bildungszentrum Marburg angeboten wird.
Mit einem schwierigen Thema befasst sich der dritte Film. „Nah dran“ thematisiert den Umgang mit Sterben und Tod im Rettungsdienst:
Der Zivildienstleistende Thorsten gerät in eine Krise, weil er bei der Arbeit mehrmals mit dem Sterben von Patienten konfrontiert wird. Einfühlsam wird gezeigt, wie Thorsten Unterstützung findet und die Krise bewältigt.
In Kooperation mit der gemeinnützigen Medienwerkstatt Abraxas haben Arbeitsgruppen des Rettungsdienstes die Drehbücher selbst erarbeitet. Hier waren auch Einsatzdienstmitarbeiter beteiligt. „Dadurch,“ so Projektleiterin Susanne Papendorf, „zeigen die Filme was im Einsatzdienst tatsächlich prägend ist. Wir wollen ein realistisches Bild vermitteln und nicht nur die Schokoladenseiten.“ Das Unternehmen erhofft sich davon junge Interessenten, die ein klares Bild haben, was sie erwartet und die ein Profil mitbringen, das zu den gestellten Anforderungen passt.
Nicht nur an den Drehbüchern arbeiteten eigene Mitarbeiter mit. Auch ein großer Teil der Darsteller wurde aus den Reihen der Kolleginnen und Kollegen gewonnen. Hinzu kamen Verwandte und Freunde. Im Film „Tod und Sterben“ sind in den Hauptrollen Michael Klemm, Andreas Benkwitz und Inga Berlin vom Theater Gegenstand zu sehen.
Rund 10.000 € hat der DRK Rettungsdienst Mittelhessen für die Filme aufgewendet. Sie sollen mehrere Jahre eingesetzt werden und ersetzen den Vorgängerfilm „Zivildienst im Rettungsdienst“, der knapp sechs Jahre erfolgreich eingesetzt wurde.
Interessenten können die DVD und begleitendes Infomaterial kostenfrei bestellen bei:
MKT, Anne Leibfried, Telefon: 06421/9502-53,
E-Mail: fsj-zivi@rdmkt.de
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