DRK Rettungsdienst Mittelhessen feiert 40-jähriges Bestehen der Licher Rettungswache

40 Jahre Rettungswache Lich - Grund für eine große Jubiläumsfeier, die am 10. November auf der Wache in Lich stattfand.
In Nachbarschaft zum Bauhof in der Hungener Straße befindet sich die Rettungswache, die 2002 neu gebaut und in Dienst gestellt wurde. (Weitere Informationen zur Wache in Lich finden sie hier)

Für die rund 100 Gäste war auf dem Wachengelände ein Festzeltt aufgebaut worden.Die rege Beteiligung an den Feierlichkeiten zeigte den Veranstaltern, dass der Rettungsdienst aus Lich nicht mehr wegzudenken ist. Zu der Feier waren auch Vertreter der Stadt Lich, des DRK und des Landkreises Gießen gekommen. Die DRK-Bereitschaft Lich unterstützte die Veranstaltung organisatorisch und sorgte für das leibliche Wohl der Gäste.

Die Rettungswache in Lich ist eine der ältesten Wachenstandorte in Mittelhessen. Bei der Jubiläumsfeier stand die Geschichte der Wache im Mittelpunkt. Es wurde deutlich, auf welch hohem Niveau die moderne rettungsdienstliche Versorgung mittlerweile erfolgt.
 Zahlreiche Gäste waren zumJubiläum gekommen
Eröffnet wurde die offizielle Feierstunde vom stellvertretenden Vorsitzenden des DRK-Kreisverbandes Gießen, Peter Wolf. In seiner Begrüßungsrede lobte er das Engagement der Mitarbeiter und bedankte sich bei allen Anwesenden. Er würdigte diese Feierstunde als „tollen Treff, zum kommunikativem Austausch.“ Ein Highlight des offiziellen Teils war der Bildvortrag „40 Jahre Rettungswache Lich“, den der ehemalige Kollege Rainer Jakobi und Pressesprecherin Susanne Papendorf gemeinsam ausgearbeitet hatten. Rainer Jakobi hatte über viele Jahre hinweg Bildmaterial und alte Geschichten der Rettungswache gesammelt und aufbewahrt. So entstand ein fast lückenloses Zeitzeugnis des Rettungsdienstes in Lich.  Der stellvertretende Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes, Peter Wolf, während seiner Begrüßungsrede
Grüße des Magistrats überbrachte die 1.Stadträtin von Lich, Barbara Kröger. Sie brachte zum Ausdruck, dass die Stadt Lich ein großes Interesse daran hat, die Rettungswache in Lich zu halten. Nach 35 Jahren entsprach die Rettungswache in der Höhlerstraße nicht mehr den qualitativen Anforderungen eines modernen Rettungsdienstes. Der Magistrat der Stadt Lich, die Asklepios Klinik und der DRK-Kreisverband schlossen sich daraufhin zusammen und so konnte die neue Rettungswache entstehen. Kröger bedankte sich „für den Dienst am Menschen“ bei den Mitarbeitern, auch im Namen der Angehörigen von betroffenen Bürgern.  Die 1. Stadträtin der Stadt Lich, Barbara Kröger überbrachte Grüße des Magistrats
Siegfried Fricke, hauptamtlicher Kreisbeigeordneter, gratulierte im Namen des Landkreises Gießen. Er erinnerte daran, dass sich in diesem Jahr auch das zehnjährige Bestehen des DRK Rettungsdienstes Mittelhessen gejährt hat. Der DRK Rettungsdienst Mittelhessen genieße das volle Vertrauen des Landkreises, unterstrich Fricke. Ein Zeichen dafür sei, die achtjährige Beauftragung. Der Landkreis „ist froh und stolz, Sie in unserer Mitte zu wissen.“
Fricke richtete seinen Dank auch an die haupt -und ehrenamtlichen Mitarbeiter der Wache.
 Siegfried Fricke, hauptamtlicher Kreisbeigeordneter des Landkreises Gießen, gratuliert
Axel Werntges, Geschäftsführer der Asklepios-Klinik Lich, überbrachte als Geschenk für die Wachenmitarbeiter ein Jahresabo für eine Zeitschrift. Er betonte, wie sehr er sich auf eine weitere Zusammenarbeit freue und machte mit einem privaten Bild deutlich, welche Bedeutung der Rettungsdienst hat. Sein fünfjähriger Sohn, so Werntges, sei ein begeisterter Playmobil-Spieler. Zu seinem Besitz gehöre auch ein Rettungswagen. In seinen Spielen würde unterschiedslos jedem vom Rettungsdienst geholfen - ob Pirat oder Bauarbeiter. Zudem habe er als Vater schon vieles reparieren müssen - nur eines nicht: Den Rettungswagen. „Der Rettungswagen fährt immer“, schloss Werntges abschließend den Bogen zur Realität.  Eine ganze Reihe ehemaliger Mitarbeiter war gekommen
Gräfin Dorothea Razumovsky, die Vorsitzende des DRK Ortsvereins Lich, überbrachte Glückwünsche des Kreisverbandes und der Ortsvereinigung. Sie lobte die gute Zusammenarbeit zwischen den haupt -und ehrenamtlichen Mitarbeitern des DRK. Dieses Miteinander habe in Lich immer besonders gut funktioniert.
Eine abschließende Andacht wurde von Pfarrer Sven Kießling, Pfarrer und Notfallseelsorger der Stadt Lich gehalten.
 Elfriede Ensle (2. von links), älteste noch lebende ehemalige Mitarbeiterin

Im Anschluss an die öffentliche Feier fand ein Ehemaligentreffen im kleinen Kreis statt, welches auf Anregung von Rainer Stephan, eine der ältesten Mitarbeiter der Rettungswache organisiert worden war. Die Licher Brauerei unterstützte die Feierlichkeiten mit einer Getränkespende. Auch der hessische Innenminister Bouffier unterstützte die Feier mit einer Zuwendung. Sie wurde von der Unternehmensführung an die Mitarbeiter der Wache weitergeleitet, als kleiner Dank dafür, dass sie die Vorbereitungen für das gut besuchte Fest so tatkräftig unterstützt hatten.