Erfolgreiche Großübung des DRK Rettungsdienst Mittelhessen und der Freiwilligen Feuerwehr in Cölbe

An der Großübung nahmen viele Einsatzdienstmitarbeiter des DRK Rettungsdienstes teilAm Samstag, 15. September, fand das sechste Mal in Folge eine gemeinsame Übung der Freiwilligen Feuerwehr Cölbe und des DRK-Rettungsdienstes Mittelhessen statt. Bereichsleiter Dirk Schrey hatte folgendes Szenario vorbereitet: Gegen 19.00 Uhr ereignete sich in der Gemeinde Cölbe ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Personwagen an einem Bahnübergang in Cölbe von einem Personenzug erfasst wurden. Bei diesem Unfall wurden 14 Personen schwer verletzt.
Sieben Rettungswagen, ein Krankentransportwagen (KTW) und ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) wurden mit insgesamt 24 Mitarbeitern besetzt. Die meisten Teams bestanden aus den Auszubildenden und Lehrrettungsassistenten der Lehrrettungswache Marburg. Als dritte Person an Bord hatte der verantwortliche Lehrrettungsassistent (VLRA) Christopher Thon neue Teilnehmer des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJler) gesetzt, die gerade erst ihren Dienst angetreten hatten. Damit wurde ein hoher Lerneffekt ohne Überforderung erreicht. Auch Anne Leibfried von der FSJ-Trägerstelle des Rettungsdienstes fuhr als "dritte Frau" mit, um daraus Erkenntnisse für ihre Arbeit mit den FSJlern zu ziehen.

Die Großübung zog sich bis in den späten Abend hineinAn der Bergung und Erstversorgung der Verletzten war auch die Freiwillige Feuerwehr Cölbe mit ihren Gemeindeteilen Bürgeln, Schönstadt und Reddehausen beteiligt. Außerdem waren der Kriseninterventionsdienst (KID) und der reguläre Leitungsdienst bestehend aus dem Leitenden Notarzt und dem Organisatorischen Leiter vor Ort. Fazit der Organisatoren: Insgesamt ist die Übung sehr gut gelaufen und hatte in Bezug auf Organisations- und Einsatztaktik sowie notfallmedizinischer Versorgung einen hohen Lerneffekt für die beteiligten Einsatzkräfte. Gelobt wurde vor allem auch die gute Zusammenarbeit mit der FFW Cölbe.