In der Gemeinde Rabenau fand am Samstag, dem 06.10.2007, eine Großübung in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr und dem DRK-Rettungsdienst Mittelhessen statt. An der Übung nahmen Feuerwehren der Gemeinden Rabenau, Allendorf und Rüddingshausen teil. Der DRK-Rettungsdienst Mittelhessen war mit drei Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeugen an der Übung beteiligt. Vor Ort befanden sich ein Leitender Notarzt, zwei Notärzte, elf Mitarbeiter des DRK-Rettungsdienst Mittelhessen und ein Notfallseelsorger.
Folgendes Szenario bot sich den Rettern, die kurz nach Eingang des Notrufes um 14.00 Uhr an der Unfallstelle in Londorf Nähe Lumdatalhalle eintrafen:Ein LKW hatte einen PKW gegen einen besetzten Schulbus geschoben, dieser erfasste noch zwei weitere Pkws und brachte sie ins Schleudern.Es gab ca. 25 Verletzte, davon neun Schwerst-, zehn Mittel- und sechs Leichtverletzte. Rund fünf Schwerverletzte waren in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten mit Spezialwerkzeugen
der Freiwilligen Feuerwehr geborgen werden.
Nach Sichtung des Unfallortes
wurden eine Verletztensammelstelle, eine Registratur und ein Wagenhalteplatz eingerichtet. Um die Übung so realistisch wie möglich zu gestalten, wurden die Statisten vom „Realistischen Darstellungstrupp“ geschminkt.
Nachdem alle Verletzten versorgt und in die umliegenden Krankenhäuser transportiert worden waren, endete die Übung gegen 17.00Uhr.
Der stellvertretende Kreisbrandinspektor Marcus Leopold, Rabenaus Gemeindebrandinspektor Lothar Kaufmann und Allendorfs Stadtbrandinspektor Michael Carl sowie Landrat Willi Marx beobachteten die Übung und stellten fest, dass diese erste gemeinsame Übung mit Rettungsdiensten sinnvoll und unbedingt regelmäßig zu wiederholen sei, da Unfälle immer und überall geschehen könnten.