Auch Retten will gelernt sein

Feuerwehr und Rettungsdienst gemeinsam im EinsatzFeuerwehr und Rettungsdienst müssen in einer Notfallsituation hundertprozentig miteinander agieren. Damit in einer solchen Situation alle Abläufe reibungslos funktionieren, werden Unfallsituationen nachgestellt, in denen die erforderliche Einsatztaktik und die Organisation sowie das medizinische Vorgehen geprobt werden.

Das die Zusammenarbeit zwischen der Freiwilligen Feuerwehr Cappel und dem Rettungsdienst Mittelhessen reibungslos klappte, zeigte sich am Abend des 13. März während einer Notfallübung. Folgendes Szenario wurde gestellt: Auf regennasser Fahrbahn war in Marburg in der Moischter Straße ein PKW von der Fahrbahn abgekommen und hing in einer Böschung fest. Zwei Personen waren eingeklemmt und zum Teil schwer verletzt.
Am Anfang der Übung stand die technische Rettung durch die Feuerwehr. Mit Hilfe technischen Geräts wurden die eingeklemmten Insassen aus dem Fahrzeug befreit. Im Anschluss wurden die Unfallopfer von den Mitarbeitern des Rettungsdienstes medizinisch versorgt.

Übungsleiter für den DRK Rettungsdienst Mittelhessen war der Verantwortliche Lehrrettungsassistent Christopher Thon. Er war zusammen mit den Mannschaften eines Notarzteinsatzfahrzeuges (NEF) und zwei Rettungswagen (RTW) vor Ort. Neben Rettungsassistenten und Notärzten waren auch Rettungsassistenten im Praktikum und FSJ-Kräfte an der Übung beteiligt. Für sie bot die Übung eine gute Gelegenheit praktische Erfahrungen zu sammeln.
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