Gemeinsame Großübung in Buseck
 

Feuerwehr mit Atemschutz bei der PatientenrettungAm Mittwoch, dem 29. Oktober, fand eine gemeinsame Großübung von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei, in Buseck  (Landkreis Gießen) statt. Drei Tage vor Inbetriebnahme des Johanniterstiftes in Großen-Buseck wurde dort die Gemeinschaftsübung durchgeführt. Beteiligt waren rund 200 Frauen und Männer der Feuerwehren aus Reiskirchen, Bersrod, Burkhardsfelden, Lollar, Rödgen, Gießen sowie aus allen Ortsteilen der Gemeinde Buseck. Auch insgesamt 70 Rettungskräfte des DRK Rettungsdienst Mittelhessen, der Johanniterund des THW waren vor Ort. Angenommen wurde ein Brand mit starker Rauchentwickelung in einem Bewohnerzimmer im ersten Obergeschoss. Durch den Brand wurden laut Szenario fünf Personen verletzt, weiterhin waren zwei Brandabschnitte mit ca. 40 Personen im ersten Stock verraucht.


In der Caféteria wurde ein Behandlungsplatz eingerichtetDie Feuerwehrkräfte leiteten bei ihrer Ankunft die sofortige Brandbekämpfung ein und evakuierten die 40 „Bewohner“ in den nicht betroffenen Bereich im Erdgeschoss, wo sie den Rettungskräften übergeben wurden. In der Zwischenzeit hatten die Rettungskräfte in der Cafeteria des Hauses einen Behandlungsplatz für die Verletzten eingerichtet. Hier wurden die Verletzten und Betroffenen von den Einsatzkräften der Rettungsdienste übernommen, versorgt und den jeweiligen Rettungswagen zum Abtransport in die umliegenden Krankenhäuser zugewiesen.

Der DRK Rettungsdienst Mittelhessen beteiligte sich mit einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) sowie drei Rettungswagen (RTW) samt Mannschaften an der Übung. Alle Rettungswagen waren aus Ausbildungsgründen mit Praktikanten und ihren Praxisanleitern besetzt. Fazit der Übung: Die medizinische Versorgung der Patienten verlief gut. Es gibt einige Kritikpunkte bezüglich der Kommunikation und Einsatztaktik. Diese werden in der Mitte November stattfindenden Nachbesprechung detailliert besprochen und ausgewertet