Rettungsdienst beteiligte sich an Übung im Krankenhaus Lich

In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Lich probte der DRK Rettungsdienst Mittelhessen am 17. Mai den Ernstfall im Krankenhaus Lich. Für Rettungsassistenten im Praktikum (RAiP) und die Teilnehmer eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) bot die Übung die Möglichkeit, ein größeres Schadensereignis praktisch kennenzulernen und die eigenverantwortliche Versorgung von Patienten zu üben.
Folgendes Szenario lag der Übung zugrunde: Während Reparaturarbeiten im Heizungsraum des Krankenhauses kommt es zu einer Verpuffung. Vier Monteure gelten als vermisst.
Per Notruf werden Feuerwehr und Rettungsdienst verständigt. Die Feuerwehr sucht mit Atemschutz im verqualmten Keller nach den vermissten Personen. Nach erfolgreicher Rettung werden die Verletzten vom Rettungsdienstes versorgt.
Der DRK Rettungsdienst Mittelhessen war mit drei Rettungswagen vor Ort. Die rettungsdienstliche Planung war von Frank Niemann übernommen worden. Niemann ist verantwortlicher Lehrrettungsassistent (VLRA) im Bereich Gießen tätig und betreut Rettungsassistenten im Praktikum sowie FSJler. Durch die sorgfältige Dokumentation und Auswertung der Übung wurde sichergestellt, dass der Tag einen hohen Lerneffekt für alle hatte.