Rettungswagenpräsentation in Marburger Kinder- und Jugendpsychiatrie

Susanne Schmitt-Neubert, Rettungsassistentin beim DRK Rettungsdienst Mittelhessen, besuchte am 31. Juli mit einem Rettungswagen die Tagesklinik der Marburger Kinder- und Jugendpsychatrie. Im Rahmen ihres Ferienprogramms hatte die Tagesklinik den Besuch für eine Gruppe von zwölf Kindern angefragt.
Die.Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren und ihre vier Erzieherinnen erhielten zunächst eine kleine Einführung zum Thema "Verhalten im Notfall". Im Stuhlkreis stellten sich alle erst einmal mit seinem Namen vor. „So zu beginnen, hat sich bewährt. Es baut Ängste der Kinder ab, und man kommt miteinander ins Gespräch," so Schmitt-Neubert. Es ergab sich ein lebhafter Austausch zu Fragen rund um den Rettungsdienst. Mit viel Eifer waren die Kinder bei dem Frage- und Antwortspiel dabei. Im Anschluss lernten sie den 18 Kilo schweren Notfallrucksack kennen. Sie durften sein Gewicht testen und bekamen den Inhalt genau erklärt. Dabei wurden einzelnen Kindern auch kleine Verbände angelegt, die Halskrause wurde befühlt, und die Kinder durften am Sauerstoff schnuppern.

Nach einer kurzen Erfrischungspause ging es dann endlich zum eigentlichen Highlight: dem Rettungswagen. Die Kinder stellten viele Fragen und waren sehr an der notfallmedizinischen Ausstattung des Fahrzeugs interessiert. Jedes Kind durfte einmal etwas ausprobieren. Vakuummatratze, Tragestuhl und auch das EKG-Gerät waren der Renner. Schmitt-Neubert zeigte den Kindern die Größenunterschiede einzelner medizinischer Geräte. Zum Abschluss erhielt jedes Kind eine Teilnehmerurkunde. Beim Abschied standen die begeisterten Kinder dem abfahrenden Rettungswagen Spalier. Dringende Bitte: Kommt nächstes Jahr wieder!