Sparkasse Marburg-Biedenkopf übergibt Spende für mobile Datenübertragung

V.n.l.r. Peter Jakob (Betriebsratsvorsitzender), Heiko Hartmann (Betriebsleiter), Norbert Höpp (Sparkasse), Robert Fischbach (Landrat), Markus Müller (Geschäftsführer), Dr. Clemens Kill (Medizinischer Leiter)20.000 € für ein zukunftsweisendes Projekt: Als Zuwendung aus den Mitteln des PS-Los-Sparens 2007 übergab Norbert Höpp, Vorstandsmitglied der Sparkasse Marburg-Biedenkopf, diesen Betrag am 22.02.2008 an den DRK Rettungsdienst Mittelhessen.

Die gemeinnützige Rettungsdienst-GmbH wird den Betrag im Rahmen eines Projektes einsetzen, mit dem die mobile Einsatzdatenübertragung realisiert werden soll. Ab Mitte 2008 sollen beim DRK Rettungsdienst Mittelhessen mobilfunkende Geräte die Möglichkeit bieten, Einsatzdaten im Fahrzeug elektronisch zu erfassen und online zur Verfügung zu stellen. Die bisherige handschriftliche Aufnahme der Daten entfällt dann.

Die elektronische Datenerfassung und –übertragung stellt eine deutliche Qualitätsverbesserung dar. So können den aufnehmenden Kliniken bereits vorab per Funk Patientendaten übermittelt werden. Zudem wird auch der medizinische Support durch verantwortliche Ärzte im laufenden Einsatz möglich. Gewonnene Daten werden elektronisch archiviert, medizinische Sachverhalte können bei Bedarf ausgewertet werden. Auch die Einsatzabrechnung profitiert von den elektronischen Daten: Abrechnungsrelevante Einsatzdaten können zeitnah und vollständig zur Verfügung gestellt werden.

Markus Müller, Geschäftsführer des DRK Rettungsdienstes Mittelhessen, bedankte sich herzlich für die Zuwendung. „Die Sparkasse hilft uns damit, eine zukunftsweisende Technik zu verwirklichen, die zu einer weiteren Verbesserung des Versorgungsniveaus beiträgt,“ bekräftigte er. „Solche Entwicklungsprojekte sind nicht Gegenstand des Budgets, das wir von den Krankenkassen erhalten. Hier wird nur finanziert, was der derzeitige Status Quo im Einsatzdienst kostet.“ Die Spende zeige ganz anschaulich, so Müller weiter, wie wichtig die Sparkasse als Förderer von Projekten sei, die den Menschen im Landkreis zugute kommen.

Zwei Geräte werden bis Ende März im Einsatzdienst getestet. Eine flächendeckende Einführung der Geräte soll bis Juli 2008 erfolgen.
<zurück>