Erste-Hilfe-AG an der Elisabethschule in Marburg kommt gut an

Mitarbeiter Jens Dörscheln erklärt den Schülern und Schülerinnen die RufzentraleUm einmal hautnah mitzuerleben, wie der Alltag eines Rettungsdienstes organisiert ist, w am 29. Oktober 2009 13 Fünf- und Sechsklässler der Elisabethschule auf der Rettungswache des DRK Rettungsdienst Mittelhessen zu Besuch.
Die Schülerinnen und Schüler nehmen an der Erste-Hilfe-AG teil, ein Gemeinschaftsprojekt vom DRK Kreisverband Marburg/Jugendrotkreuz und dem DRK Rettungsdienst Mittelhesse, die erstmalig mit Schuljahresbeginn jeden Donnerstagnachmittag stattfindet.
Begutachtet werden Umkleidekabine und Aufenthaltsräume sowie die Rufzentrale und natürlich Fahrzeuge z.B. ein Notarzteinsatzfahrzeug.
In der AG erfahren die Schüler und Schülerinnen dann: Was muss ich tun, wenn ich jemanden ohnmächtig auf der Straße finde? Wie setze ich einen Notruf ab oder wie lege ich einen Verband an? Außerdem werden praktische Übungen durchgeführt.
Daran anschließend wird geübt, wie man sich richtig verhält, wenn eine verletzte oder ohnmächtige Person gefunden wird und ein Notruf abgesetzt werden muss.
Julia Meinekat und Anna-Lena Jäger, die ein Freiwilliges Soziales Jahr beim DRK Rettungsdienst Mittelhessen machen und die Erste-Hilfe-AG leiten, haben eine Decke auf Besichtigung des Notarzteinsatzfahrzeugdem Boden ausgebreitet. Die Schüler stellen in einem Rollenspiel nach, wie ein Passant eine auf dem Boden liegende Person findet. Fast alle können schon richtig handeln, denn die beiden FSJlerinnen stellen den praktischen Übungen, einen theoretischen Teil voran. Demnächst ist noch ein Besuch der Leitstelle der Feuerwehr geplant.