Erster Spatenstich für Neubau der Rettungswache Kirchhain

V.l.n.r. Reiner Kegel (Aufsichtsrat), Landrat Fischbach, Bürgermeister Kirchner, Jürgen Roth (Roth Agrarhandel), Jörg Schemmer (Mastab), Gerd Kaut (ARTEC Architekten)Am Montag, dem 9. März fand ein symbolischer erster Spatenstich für den Neubau der DRK-Rettungswache in Kirchhain statt. Im Beisein von Landrat Fischbach und Bürgermeister Kirchner wurde damit der Auftakt für einen angemessenen, neuen Wachenstandort in Kirchhain gesetzt. Die Fertigstellung der Wache ist für den Sommer dieses Jahres geplant.

Trotz wechselhaftem, nasskaltem Wetter fand dieser symbolische Akt großen Zuspruch. Viele Vertreter der Stadt Kirchhain, des DRK, der Feuerwehr usw. waren gekommen. Auch einige Kollegen der Wache waren der Einladung gefolgt, so dass sich beim anschließenden Imbiss in der Kantine der Firma Roth rund 40 Personen drängten. In ihren Grußworten unterstrichen die Redner die Bedeutung des Wachenstandorts und gaben ihrer Zufriedenheit Ausdruck, dass nach langwierigen Diskussionen nun eine so gute Lösung für den Wachenneubau gefunden werden konnte.

Bereits im letzten Jahr wurde die Rettungswache am Kirchhainer Festplatz abgerissen. Zur Zeit sind die Mitarbeiter der Rettungswache Kirchhain mitsamt Fahrzeugen provisorisch bei der Feuerwehr untergekommen. Auf dem Gelände des Agrarhandels Roth in der Alsfelder Straße entsteht nun in den nächsten Monaten die neue Wache mitsamt Fahrzeughalle. Wie bisher sollen dort ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug stationiert werden. Der Wachenneubau wird optimale Arbeits-, Aufenthalts- und Ausrückebedingungen für die Einsatzdienstmitarbeiter bieten.

Die Firma Roth ist Investor und Bauherr für den Neubau. Das Grundstück auf dem Firmengelände wurde ausgewählt, weil es gute Verkehrsanbindungen in alle Richtungen und damit eine optimale Erreichbarkeit der Einsatzorte bietet. Dies wurde durch eine Begutachtung des Landkreises Marburg-Biedenkopf als Träger des Rettungsdienstes festgestellt. Bauherr und Landkreis trafen im Vorfeld eine Nutzungsvereinbarung, die garantiert, dass das Gebäude auf dem Firmengelände 25 Jahre lang als Rettungswache genutzt werden kann. Die Planung des Bauprojektes liegt in den Händen der Firma ARTEC Architekten, die für den DRK Rettungsdienst Mittelhessen bereits andere Wachenprojekte geplant und begleitet hat. Die Realisierung des Baus übernimmt die Firma Mastab (Marburger Stahlbau).