Neues Fahrzeug für den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst

Am Freitagvormittag, 29.05.2009, haben Landrat Willi Marx und Markus Müller, Geschäftsführer der DRK Rettungsdienst Mittelhessen, die Schlüssel für ein neues Einsatzfahrzeug den ehrenamtlich tätigen Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OLRD) übergeben.
Organisatorische Leiterinnen (OLRD) und Leiter wie auch Leitende Notärztinnen (LNA) und Notärzte gehören gemeinsam der sogenannten "Technischen Einsatzleitung Rettungsdienst" (TEL RD) an.
Im Einsatzfall übernimmt diese die Führung der medizinischen Notfallversorgung. Am Notfallort werden die medizinischen Maßnahmen koordiniert und überwacht. Gleichzeitig arbeitet die TEL RD eng mit der Einsatzleitung der Feuerwehr und der Polizei zusammen. Organisatorische Leiter wie auch Leitende Notärzte nehmen diese Aufgabe als "Rund um die Uhr"-Rufbereitschaft wahr.
Dieser ehrenamtlichen Leistung zum Wohle der Region und der gesamten Bevölkerung zollte Landrat Willi Marx seinen Respekt: "Dem ehrenamtlichen Engagement kommt in unserer Zeit immer größere Bedeutung zu. Sich aus freien Stücken für seine Mitmenschen und die Allgemeinheit einzusetzen, zeugt von Verantwortungsbereitschaft und Solidarität".
Die sogenannten "OLRD"-Dienste werden im Wechsel vom DRK Rettungsdienst Mittelhessen und der Johanniter-Unfall-Hilfe übernommen. Die Einsatzkräfte, die diesen Dienst übernehmen, verfügen über eine besondere Ausbildung, sind einsatzerfahren und besonders mit den rettungsdienstlichen wie auch den klinischen Versorgungsstrukturen vertraut.
Um bei Schadensereignissen mit einer Vielzahl verletzter Personen schnellstmöglich eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten, sind im Kreis 14 Personen als Leitende Notärzte und neun als Organisatorische Leiter tätig.
Alarmiert werden sie von der Zentralen Leitstelle des Landkreises Gießen für den Brandschutz, Katastrophenschutz und Rettungsdienst.
Beim dem vom DRK zur Verfügung gestellten Fahrzeug handelt es sich um einen Renault Scenic mit Automatikgetriebe. Ausgestattet ist es u. a. mit Sondersignal und Navigationssystem. Das Fahrzeug wurde ausgewählt, weil es die Verwirklichung konsequenter Sicherheitskonzepte ermöglicht: So ist der Renault mit zahlreichen Airbags (Seiten-, Kopf- und Frontairbags) ausgestattet. Hinzu kommt die serienmäßige Ausstattung mit Gurtstraffern, Licht- und Regensensoren, automatischer Reifendruckkontrolle, Antiblockiersystem (ABS), Antischlupfregelung (ASR), Elektronische Stabilitätskontrolle (ESP) und Untersteuerungskontrolle (USC).
Landrat Willi Marx dankte dem DRK Rettungsdienst Mittelhessen und dessen Geschäftsführer Markus Müller für die gute Zusammenarbeit: "Das neue Fahrzeug stellt für die Bevölkerung im Kreis ein weiteres Stück Vorsorge für Unglücksfälle dar, die sich niemand wünscht, die aber überall und jederzeit passieren können". "Mit diesem Fahrzeug wird den ehrenamtlichen Kräften die Arbeit erleichtert, wir haben das gern getan", so DRK-Geschäftsführer Markus Müller abschließend.