Notfallkurs für Medizinstudenten fand großen Anklang

Zum wiederholten Mal fand für Medizinstudenten der Philipps-Universität Marburg ein sogenannter Notfallkurs in Kooperation mit dem DRK Rettungsdienst Mittelhessen statt. Bereits seit Jahren ist diese zweieinhalbstündige, wöchentliche Pflichtveranstaltung ein fester Bestandteil des Marburger Medizinstudiums. Sie wurde konzipiert in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Notfallmedizin am Marburger Uniklinikum.
Am Freitag, dem 30. Oktober, wurde der Kurs erstmalig nicht an der Universität Marburg durchgeführt. Statt dessen waren die Studenten zu Gast auf der Rettungswache Marburg-Süd/Am Krekel, wo das Unternehmen Fahrzeuge und Material zur Verfügung stellte. So erhielten sie einen realistischen Eindruck von der Arbeit im Einsatzdienst. Zudem bot eine beheizte Fahrzeughalle viel Platz für praktisches Üben.
Teilnehmer waren Studierende des ersten klinischen Jahres, die in Kleingruppen das Thema Traumatalogie praktisch bearbeiteten. Betreut und angeleitet wurden sie dabei von den Rettungsdienstmitarbeitern Ansgar Knott und Carola Wollmann sowie von einem Notarzt aus der Marburger Unfallchirurgie.
Bereits die erste Unterrichtseinheit zeigte, dass es eine gute Entscheidung war, die Studierenden auf die Rettungswache zu holen. Alle Teilnehmer zeigten sich begeistert von den Möglichkeiten von der Praxisnähe und der Anschaulichkeit der Übungen.