Spineboards und Notfallrucksack für Marburger Feuerwehr

V.l.n.r.: Werner Fischer von der Marburger Feuerwehr erhält Spineboards von Markus Müller, Geschäftsführer vom DRK Rettungsdienst Mittelhessen, als Dauerleihgabe.Am Freitag, dem 4. September, übergab Markus Müller, Geschäftsführer des DRK Rettungsdienst Mittelhessen, zwei sogenannte „Spineboards“ an Werner Fischer, Leiter der Marburger Feuerwehr. Weiterhin erhielt die Feuerwehr einen Notfallrucksack des Rettungsdienstes, der für Aufgaben im First-Responder-System der Marburger Feuerwehr eingesetzt werden soll.
Das Spineboard ist ein Rettungsgerät, das alternativ zur klassischen Schaufeltrage eingesetzt wird, wenn es um die Rettung von Unfallpatienten mit Rückenverletzungen geht. Die Marburger Feuerwehr verfügt bereits über vier Schaufeltragen. Die Dauerleihgabe des DRK Rettungsdienstes Mittelhessen bietet nun eine Alternative für den Rettungseinsatz.
Werner Fischer bedankte sich für diese Unterstützung. „Die Feuerwehr wird bei Personenschäden häufig hinzugezogen, wenn die Rettung schwierig ist, z.B. bei eingeklemmten Personen in Fahrzeugen und ähnlichen Fällen. Darum ist es wichtig, dass wir als ‚Erste vor Ort’ über das richtige Rettungsgerät und auch über Alternativen verfügen.“

Markus Müller unterstrich, dass die Leihgabe an die Feuerwehr sehr im Sinne des rettungsdienstlichen Auftrags sei. „Es ist unser Bestreben, so früh wie möglich an ein bestmögliches Ergebnis für den Patienten zu denken. Wenn man bedenkt, welch hohes Risiko Wirbelsäulenverletzungen beinhalten, sind diese Spineboards mehr als gerechtfertigt.“
Spineboards sind „Rettungsbretter“, die mit einem Gurtsystem zur Fixierung des Patienten ausgestattet sind. Gerade in Situationen mit schwierigen Rahmenbedingungen ermöglichen sie ein besonders rückenschonendes Handling des Patienten.