Zwei langjährige Kollegen aus dem Einsatzdienst sind beim DRK Rettungsdienst geehrt worden. Horst Salzmann aus Biedenkopf kann auf 25 Dienstjahre im Einsatzdienst zurückblicken, bei Rainer Stephan aus Lich sind es sogar 40 Jahre. Stephan befindet sich inzwischen auch im Ruhestand.
Geschäftsführer Makrus Müller bedankte sich bei den beiden Jubilaren für ihre Treue zum Rettungsdienst und für das große haupt- und ehrenamtliche Engagement im Deutschen Roten Kreuz. Gemeinsam mit den Jubilaren erinnerte er sich an die frühen Zeiten von Krankentransport. Nur als verheirateter Mann konnte man hier tätig werden, denn die Mithilfe der Ehefrauen war erforderlich. Sie mussten den Telefondienst für weitere Einsätze übernehmen, wenn ihre Männer unterwegs waren. Häufig übernahmen sie auch weitere Aufgaben auf den Wachen, wie z.B. das Saubermachen. Ehefrau Ute Salzmann erinnert sich auch noch gut an ihre damalige Bezahlung, denn diese erfolgte in Form von Butter, dem sogenannten Buttergeld.
Ihr Mann Horst, im ersten Beruf Elektriker, begann 1985 als Rettungssanitäter im DRK Kreisverband Biedenkopf. Neben seiner hauptamtlichen Tätigkeit im Rettungsdienst engagiert er sich seit vielen Jahre auch ehrenamtlich engagiert und war bis 2008 als stellvertretender Bereitschaftsleiter der DRK Bereitschaft Biedenkopf tätig. Zusätzlich engagierte er sich auch in der Freiwilligen Feuerwehr Dautphetal-Friedensdorf. Sein ehrenamtliches Engagement führte in im August 2002 auch nach Dresden, wo er an dem Einsatz der DRK Hilfszugabteilung V beteiligt war.
Zusätzlich zu seiner zuverlässigen Arbeit im Einsatzdienst brachte Salzmann auch sein handwerkliches Geschick ins Haupt- und Ehrenamt ein. So war er beim Fahrzeugausbau für das DRK und die Feuerwehr ebenso beteiligt wie bei vielen Renovierungen und Instandhaltungsarbeiten auf den Rettungswachen.
Sein Licher Kollege Rainer Stephan begann 1970 im Krankentransport und Rettungsdienst des DRK Kreisverbandes Gießen auf der Rettungswache in Lich.
Engagiert war er – im Einsatzdienst und ehrenamtlich im Sanitätsdienst und Katastrophenschutz. Dabei war ihm fachlich gute Arbeit ebenso wichtig wie ein gutes und offenes Miteinander. Als direkter und ehrlicher Mensch setzte er sich innerhalb der Wachenbelegschaft sehr für ein gutes Miteinander ein. Auch jetzt – im Ruhestand - steht er in engem Kontakt zur Wache und den Kollegen. Seine Freizeit nutzt er gern für handwerkliche Aktivitäten und für alles, was mit Bewegung zu tun hat – von Tennis über Skifahren bis hin zu Radtouren.