Während des Hessentages haben Sanitäts- und Rettungsdienst rund 900 Hilfeleistungen durchgeführt. Der Rettungsdienst führte 202 Transporte durch. Im Einsatz waren täglich rund 130 Kräfte von Sanitäts- und Rettungsdienst; ergänzt wurden diese bei Bedarf durch eine Verstärkungseinheit des DRK Gießen mit rund 50 Einsatzkräften. Ebenfalls ergänzend kamen bei Bedarf 20 Kräfte der für den Ostkreis zuständigen SEG hinzu.
Dies sind die Zahlen, die die Pressestelle des Landkreises Marburg-Biedenkopf herausgegeben hat. Und dort heißt es auch: „Hervorzuheben ist die reibungslose Zusammenarbeit aller Kräfte. Egal, ob DRK, Johanniter, Malteser, DLRG oder Feuerwehr und THW – alle haben ohne Reibungsverluste wie eine Organisation zusammengearbeitet – eine echte Teamleistung!“
Dieser Eindruck kann von seiten des DRK Rettungsdienst Mittelhessen und der beteiligten Helfer aus den DRK Kreisverbänden Biedenkopf, Marburg und Gießen vollständig bestätigt werden. Der Hessentag war eine immense Aufgabe, die den Organisatoren vor Ort viel Flexibilität und Reaktionsvermögen abverlangte, doch es ist gelungen, den Anforderungen gerecht zu werden. Ralf Debus (Kreisbereitschaftsleiter des DRK Kreisverbandes Biedenkopf) und Stefan Sturm (Stv. Kreisbereitschaftsleiter des DRK Kreisverbandes Marburg und Bereitschaftsleiter Stadtallendorf) waren praktisch rund um die Uhr im Einsatz, koordinierten die Dienste und schafften Lösungen für viele Zusatzanforderungen, die ad hoc bei ihnen aufschlugen – z.B. das Bereitstellen von Zelten und Getränken für zusätzliche Einsatzkräfte der Polizei.
Möglich wurde dies alles durch das große Engagement und die große Einsatzbereitschaft der haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte. Die Dienste liefen gut, machten Spaß und waren schnell beliebt, so dass sich viele Helfer telefonisch meldeten und sich für weitere Dienste anboten. So konnten Lücken bei Bedarf schnell gefüllt werden. Auch die notwendigen Aufstockungen für die Großveranstaltungen liefen ohne Probleme.