Großübung des DRK Rettungsdienst Mittelhessen und des Landkreis Marburg-Biedenkopf war ein voller Erfolg

vom 02.05.2011

Am Samstag, dem 30. April, fand eine Katastrophenschutzübung statt, die vom DRK Bildungszentrum und dem Fachbereich Gefahrenabwehr des Landkreises Marburg - Biedenkopf drei Monate lang unter Geheimhaltung vorbereitet wurde. Die Übung was als Ausbildungsabschlussübung in die Rettungsassistenten-Ausbildung des Bildungszentrums integriert worden. Folgendes Szenario ereignete sich: Ein Gelenkbus mit Insassen war auf der Kreisstraße von Cölbe - Bernsdorf nach Cölbe -Reddehausen umgekippt, Verletzte waren im Bus eingeschlossen, befanden sich auf der Straße und in PKWS. Schnell wurden Rettungswagen und Notarzt herbeigerufen sowie alle Feuerwehren der Gemeinde Cölbe. Die Verletzten mussten zum Teil mit schwerem Gerät befreit werden. Gegen Ende waren rund 250 Helfer vor Ort, 17 Fahrzeuge des DRK Rettungsdienst Mittelhessen und drei Mehrzweckfahrzeuge von der Bereitschaft Gießen. Neben den bereits genannten Feuerwehren wurden auch Wehren aus, Marburg, Stadtallendorf, Mardorf und Niederweimar hinzugeholt. Außerdem das Technische Hilfswerk Marburg, das auch beim Präparieren der Unfallstelle half, sowie ein DRK Sanitäts- und Betreuungszug.
Die Übung verlief laut Übungsleiter Dirk Schrey gut. Die Zusammenarbeit zwischen THW, Bereitschaften, Rettungsdienst und Feuerwehren sei reibungslos verlaufen. Vor allem mit der Erreichung der Ausbildungsziele, wie die Behandlung am Patienten, ist Dirk Schrey sehr zufrieden: "Beide RA-Kurse haben sich durchweg positiv verhalten." Abschließend findet in den kommenden Tagen eine Nachbesprechung der Führungs- und Leitungsdienste statt.
 

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