Anfang dieses Jahres war die Zentrale Notaufnahme in den Neubau des Uniklinikums eingezogen - mit deutlich erweiterter Aufgabenstellung bedingt durch den Umzug einiger Kliniken auf die Lahnberge. "Die Zentrale Notaufnahme soll eine Leitung haben, die das Expertentum der Fachabteilungen zusammenführt," erklärte Prof. Dr. Jochen Werner, stellvertretender ärztlicher Direktor des Gesamtklinikums Marburg und Gießen, der ebenfalls frisch in sein neues Amt berufen wurde. Kill sei wegen seiner fachlichen Qualifikation berufen worden, aber auch wegen seiner umsetzungs- und patientenorientierten Arbeitsweise, so Werner. Auch Dr. Doris Benz, neuberufene kaufmännische Geschäftsführerin, überbrachte ihre Glückwünsche.
Seine Aufgabe als Leiter des Zentrums für Notfallmedizin wird Kill auch in Zukunft wahrnehmen. Weiterhin soll er auch Leiter der in Planung befindlichen Notaufnahmestation werden, wo Notfallpatienten vom gleichen Team wie in der Notaufnahme weiterbetreut werden sollen. Damit hat er eine Leitungsaufgabe vor sich, die sich weitreichend in das gesamte Marburger Uniklinikum hinein verzweigt. Kill selbst nannte zwei Ziele, die für ihn handlungsleitend sein werden: So sei es eine besondere Aufgabe für das Team der Notaufnahme, jeden Patienten in seiner besonderen Situation zu erfassen und nicht als Routinefall zu behandeln. Weiterhin wünschte er sich einen teamorientierten, offenen und konfliktfreien Arbeitsstil untereinander, der der gemeinsamen Aufgabe der Patientenversorgung dient.
