Neuer Gerätewagen-Sanität im DRK-Bildungszentrum vorgestellt

vom 24.11.2011

Am Samstag, dem 19. November nahmen rund 70 ehrenamtliche Multiplikatoren an einer Unterweisungsveranstaltung des HMdIS (Hessisches Ministerium für Inneres und für Sport) in Marburg teil. Das DRK Bildungszentrum Mittelhessen hatte dafür seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Der Hintergrund: Das für den Brand- und Katastrophenschutz zuständige Innenministerium hat 38 Gerätewagen-Sanität hessenweit an die Katastrophenschutzeinheiten ausgeliefert. Die Schulung von je zwei Multiplikatoren für jeden der Gerätewagen bereitet den Dienstbetrieb der Fahrzeuge vor. Im Landkreis Marburg-Biedenkopf werden zwei Gerätewagen stationiert.

Gruppenfoto bei der Einweisung der neuen Gerätewagen-SanitätIm DRK Bildungszentrum Mittelhessen wurde die Einweisung für die Bereiche der Regierungspräsidien Gießen und Kassel durchgeführt. Schulleiter Weert Sassen unterstrich: „Wir sind der Anfrage des Ministeriums sehr gerne nachgekommen. Als Bildungseinrichtung für den Rettungsdienst ist es uns ein Anliegen, die Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt zu stärken. Die hauptamtlichen Kräfte im Rettungsdienst sind auf die ehrenamtliche Unterstützung im Katastrophenschutz angewiesen.“

Der Katastrophenschutz erhält jetzt mit den neuen Gerätewagen deutlich verbesserte Bedingungen, denn die Fahrzeuge enthalten eine umfangreiche Ausrüstung:  Neben einer umfassenden, notfallmedizinischen Ausstattung hält der „GW San“ auch eine mobile Kommunikationsausstattung sowie ein Schnell-Einsatzzelt vor. Des weiteren sind die neuen Fahrzeuge mit Strom erzeugenden Generatoren ausgerüstet, die die Mobilität im Einsatzfall sichern. In praktischen Einweisungen an zwei Fahrzeugen hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, die praktische Handhabung selbst kennenzulernen.

Vorangegangen war eine Begrüßung durch Markus Müller, Geschäftsführer des DRK Rettungsdienst Mittelhessen. Er unterstrich die Vorreiterrolle Hessens in der Ausstattung des Katastrophenschutzes und bedankte sich bei Brandamtsrat Harald Ecker, der als Vertreter des Hessischen Innenministeriums vor Ort war. Für die Helferinnen und Helfer vor Ort stellten die neuen Fahrzeuge eine große Herausforderung dar, so Müller.

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