Soziales Engagement im Rettungsdienst - mit dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) oder dem Bundesfreiwilligendienst (BFD) hast Du die Möglichkeit, ein interessantes Berufsfeld kennenzulernen und damit mögliche Weichen für deine berufliche Zukunft zu stellen. Als FSJ- oder BFD-Kraft im Rettungsdienst arbeitest Du nach einer fundierten sechswöchigen Grundausbildung im Einsatzdienst mit. Vor Überforderung brauchst Du dabei keine Angst zu haben, denn du wirst immer im Team mit erfahrenen Kollegen eingesetzt.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, das FSJ oder BFD im technischen Bereich des Rettungsdienstes zu absolvieren: Entweder in der Zentralwerkstatt, der Logistik oder im Hausdienst der Standorte Marburg und Gießen. Für diese Tätigkeiten ist keine rettungsdienstliche Ausbildung notwendig. Näheres dazu erfährst Du unter weitere Einsatzbereiche.
Das FSJ und der BFD wird in vielen Bereichen als Praktikum anerkannt:
Das FSJ und das BFD ist ein soziales Bildungsjahr, in dem wichtige Erfahrungen gemacht und soziale Kompetenzen erweitert werden können. Neben dem praktischen Einsatz ermöglicht das FSJ und der BFD den Teilnehmern und Teilnehmerinnen persönliche und berufliche Orientierung.
Das Jahr wird pädagogisch begleitet; hierfür sind Saskia Bätzel, Anke Röse und Helga Bangert von MKT zuständig. In den 12 Monaten des Einsatzdienstes werden insgesamt 25 gesetzlich vorgeschriebene Seminartage absolviert. Durchgeführt werden die Seminare von Teamer/-innen, die aus dem Rettungsdienst oder pädagogischen Bereichen kommen. Hierbei werden vor allem die praktischen Erfahrungen im FSJ und BFD reflektiert und Probleme im sozialen Arbeitsfeld besprochen, aber auch fachspezifische Themen wie z.B. "Eigensicherung im Rettungsdienst" oder "Kommunikation und Umgang mit Konflikten" behandelt. Die Seminare finden an Orten statt, die sich an den Einsatzstellen orientieren.
FSJ-Trägerstelle
Die Mitarbeiterinnen vom MKT sind für alle organisatorischen und inhaltlichen Fragen rund um das FSJ und BFD zuständig. Sie führen im Vorfeld Infogespräche mit Interessierten zum FSJ und BFD durch, leiten die Bewerbungen an die Einsatzstelle weiter und übernehmen die pädagogische Begleitung der FSJ- und BFD-Kräfte. Außerdem sind sie Ansprechpersonen bei Fragen und Schwierigkeiten.
Praxisanleiter/in
Jeder FSJ- und BFD-Kraft wird ein erfahrener Kollege oder eine erfahrene Kollegin zugeteilt, der/die Sie in den ersten Wochen im Einsatzdienst einarbeitet und begleitet.
FSJ-Sprecher/in
Jedes Jahr wählen die TeilnehmerInnen eines FSJ-Jahrgangs aus ihrer Mitte eine FSJ-Sprecherin oder einen FSJ-Sprecher. Diese/r erhält Informationen über FSJ-Belange und hält Rücksprache mit der FSJ-Beauftragten, wenn es z. B. um die Gestaltung des Dienstplanes der Einsatzstellen, um Disziplinarmaßnahmen oder die Gestaltung der Seminare geht.
Seit dem 08. März 2006 ist MKT (Marburger Krankenpflegeteam) durch das Hessische Sozialministerium als FSJ-Trägerstelle anerkannt und für die pädagogische Begleitung und Qualifizierung der FSJ- und BFD-Kräfte zuständig. Einsatzstellen der FSJ- und BFD-Kräfte sind 18 der 20 Rettungswachen, Werkstatt und der Kurierdienst des DRK Rettungsdienst Mittelhessen in den Landkreisen Marburg-Biedenkopf und Gießen.
Die Rahmenbedingungen für das FSJ und BFD haben sich in den letzten Jahren entscheidend verändert. Das hat auch Auswirkungen auf die Arbeit beim Rettungsdienst. Bitte beachte darum folgenden Hinweis: