Beeindruckende Bilanz zum 15jährigen Bestehen

vom 02.08.2012

Viele Rettungswachen - hier Kirchhain - waren bei der Gründung der gemeinnützigen GmbH in Bestandsgebäuden untergebracht.Der DRK Rettungsdienst Mittelhessen hat Geburtstag – am 1. August 1997 war der offizielle Starttermin für die gemeinnützige GmbH gewesen. Damals hatten die DRK Kreisverbände Marburg, Biedenkopf und Gießen ihre Rettungsdienste in der neuen Gesellschaft zusammengeführt und reorganisiert. Das Marburger KrankenpflegeTeam, vormals privater Rettungsdienst, wurde zur Tochtergesellschaft. Von damals bis heute konnten viele positive Ergebnisse erzielt werden.

Planungssicherheit für die Notfallversorgung: Bereits zum zweiten Mal wurden die Rettungsdienste in den Landkreisen Marburg-Biedenkopf und Gießen für acht Jahre beauftragt.Planungssicherheit für die Notfallversorgung: Bereits zum zweiten Mal wurden die Rettungsdienste in den Landkreisen Marburg-Biedenkopf und Gießen für acht Jahre beauftragt. Planungssicherheit für die Notfallversorgung: Bereits zum zweiten Mal wurden die Rettungsdienste in den Landkreisen Marburg-Biedenkopf und Gießen für acht Jahre beauftragt. Planungssicherheit für die Notfallversorgung: Bereits zum zweiten Mal wurden die Rettungsdienste in den Landkreisen Marburg-Biedenkopf und Gießen für acht Jahre beauftragt. Mein Dank gilt allen, die zu unseren Erfolgen beigetragen haben – allen voran unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im täglichen Einsatz die Qualität verwirklichen, die wir uns als Ziel gesetzt haben.  Mein Dank gilt auch den politisch Verantwortlichen, unseren Ansprechpartnern bei den Landkreisen und den anderen an der Notfallversorgung beteiligten Organisationen sowie den Kostenträgern – und nicht zuletzt den DRK Kreisverbänden Gießen, Biedenkopf und Marburg. Sie alle unterstützen uns und ermöglichen unsere erfolgreiche Entwicklung“, so Geschäftsführer Markus Müller.

15 Jahre Rettungsdienst – das sind rund 6,5 Millionen Einsatzstunden und  930.000 Einsätze, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  in der Notfallrettung, dem qualifizierten Krankentransport sowie in weiteren Dienstleistungen erbrachten (z.B. Intensivtransport). 33 Millionen Kilometer wurden gefahren, das entspricht ungefähr 825 Erdumrundungen. Über 250 Einsatz-, Logistik- und Führungsfahrzeuge hat das Unternehmen bislang eingesetzt, dabei wurde der Fuhrpark vier Mal komplett gewechselt.

Ein wichtiger Meilenstein war der erste, einheitliche Fuhrpark, der im Juni 1998 in Dienst gestellt wurde.Die Zahl der Einsätze stieg im Lauf der Jahre an – waren es 1997 noch rund 43.500 Einsätze, konnte das Jahr 2011 mit knapp 68.000 Einsätzen abgeschlossen werden. Auch die Zahl der Mitarbeiter stieg an – kurz nach dem Unternehmensstart wurden rund 330 Mitarbeiter beschäftigt; heute sind es 416 Beschäftigte, die in Voll- und Teilzeit im Einsatzdienst, der Logistik, der Werkstatt, dem Bildungszentrum und der Verwaltung arbeiten. 72 Kolleginnen und Kollegen sind noch heute im Unternehmen beschäftigt, die mit der Gründung des Rettungsdienstes Mittelhessen übergeleitet wurden. Zu den hauptamtlich Beschäftigten kommen 135 Notärzte hinzu, die überwiegend vom Uniklinikum Gießen und Marburg abgeordnet werden.

Die Mitarbeiter des Einsatzdienstes nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil, die das unternehmenseigene Bildungszentrum ausrichtet. Von 1997 bis heute absolvierten dabei rund 3.600 Teilnehmer 150.000 Fortbildungsstunden in der gesetzlich vorgeschriebenen Pflicht-Fortbildung und in weiteren Kursen.

Junger Nachwuchs hat beim Rettungsdienst Mittelhessen gute Chancen: 371 Zivildienstleistende und 477 Teilnehmer eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ)  oder des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) wurden bislang eingesetzt, meisten davon im Einsatzdienst. Ein Teil von ihnen blieb dem Unternehmen treu und ist heute nach entsprechender Ausbildung hauptamtlich beschäftigt.

Zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Qualität im Einsatzdienst wurden eigene Fahrzeugkonzepte entwickelt und umgesetzt. Bei jedem Fuhrparkwechsel erfolgte ein Prototypentest, die Rückmeldungen der Mitarbeiter flossen ein – mit dem Ziel, den Arbeitsplatz Fahrzeug möglichst optimal zu gestalten. Dabei wurde auch die medizintechnische Ausstattung immer wieder auf den neuesten Stand gebracht.

In den letzten Jahren rückte die Infrastruktur  verstärkt in den Fokus: Ab 2006 wurden verstärkt neue Wachenstandorte eigens für die Nutzung als Rettungswache gebaut. Bis dahin war es eher üblich gewesen, Rettungswachen in Bestandsgebäuden unterzubringen und dafür ggf. auch Nachteile in Kauf zu nehmen. Von 2006 bis heute ist ein einheitliches Wachenkonzept entstanden, das – orientiert an den Erfordernissen des Einsatzdienstes – hohe Funktionalität und angemessene Aufenthaltsbedingungen für die Mitarbeiter verbindet. Es ist übertragbar auf größere und kleinere Standorte und wurde bereits mehrfach realisiert. Weitere Neubauten sind in der Planung oder befinden sich bereits im Bau. Auch sie werden diesem Konzept folgen.

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