Der EinsatzablaufNach Auftragserteilung rückt der ITW Gießen (Präsenzdienst) sofort, der ITW Marburg (Rufdienst) nach längstens 30 Minuten aus. Während der Anfahrt holt unser Transportteam ggf. fehlende Informationen über den Patienten ein und teilt der Quellklinik die voraussichtliche Eintreffzeit mit. Falls nötig werden auch besondere Vorbereitungen für die Übernahme besprochen. Vor Ort eingetroffen, machen wir uns zunächst ein umfangreiches Bild über den Zustand und die aktuelle Therapie des Patienten. Anschließend beginnen wir mit der Übernahme. Dies ist der sensibelste Moment während des gesamten Einsatzes. Kleinste Unachtsamkeiten, unsachgemäße Manipulationen am Patienten und an den Geräten oder Unterbrechungen lebensnotwendiger Dauermedikationen können fatale Folgen haben. Darum ist ein ausgereiftes und einstudiertes Gesamtkonzept so besonders wichtig. Unsere spezielle Intensivtrage ermöglicht die kontinuierliche Überwachung und Therapie am Patientenbett ohne nötige Gerätewechsel. Das ITW-Team geht Schritt für Schritt nach festgelegten Abläufen vor. Eine enge Kooperation mit allen Beteiligten ist dabei unerlässlich. Der Patient wird umgelagert und fixiert, alle druckempfindlichen Körperstellen werden gepolstert und alle Leitungen gesichert. Vor dem Start erfolgt eine abschließende Kontrolle der Vitalparameter. Insbesondere die respiratorische Situation wird mit einer aktuellen Blutgasanalyse beurteilt. Wir sprechen gerne auch mit den Angehörigen über den weiteren Ablauf und geben eine Wegbeschreibung zum Zielkrankenhaus. Im Zielkrankenhaus erhält das Personal ein vollständiges Protokoll über den Transportverlauf mit Dokumentation der klinischen Daten. Auf Wunsch wird die abgebende Klinik von uns unmittelbar nach der Übergabe am Ziel über den Verlauf informiert.
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